Inklusion bleibt ein Irrweg, den wir verlassen müssen – allen Inklusionsquoten zum Trotz.

Im neuesten Bericht der Bertelsmann-Stiftung zum Thema Inklusion fordert Bildungsforscher Klaus Klemm die Erhöhung der Inklusionsquote sowie die Einführung eines einheitlichen Inklusionskonzeptes für alle Bundes-länder. Der bildungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Dr. Frank Brodehl, erklärt dazu:

„Die überhastet eingeführte Inklusion hat zu einem bildungspolitischen Desaster geführt: Die derzeitige Praxis wird weder den Bedürfnissen von Schülern mit noch ohne Behinderung gerecht. Die Erkenntnis, dass nichts ungerechter ist, als Ungleiches gleich zu behandeln, hat sich weder bei der Bertelsmann-Stiftung noch beim bildungspolitischen Sprecher der SPD-Fraktion Habersaat herumgesprochen.

Das Ergebnis der gescheiterten Inklusion sehen wir an den Ergebnissen der Leistungs-Tests. Schleswig-Holstein fällt im nationalen wie im internationalen Vergleich immer weiter zurück. Bundesländer wie Sachsen und Bayern, die zu den Spitzenreitern der Vergleichsstudien gehören, setzen auf die Kompetenz der Förderschulen und sind im Bildungsranking stets vorn.

Der Landesrechnungshof weist in seinem aktuellen Bericht über den Stand der Inklusion an Schulen in Schleswig-Holstein zudem darauf hin, dass die Maßnahmen des Landes nicht ausreichen. Die derzeitige Lücke an Sonderschulpädagogen, fehlenden Koopera-tionsbudgets für multiprofessionelle Teams sowie fehlende Qualitätsstandards sind Baustellen einer nach Quantität anstatt Qualität ausgerichteten Bildungspolitik.

Gemeinsames Lernen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung soll immer nur dann stattfinden, wo es die Rahmenbedingungen tatsächlich zulassen. Schulpolitik muss sich am Wohl jedes einzelnen Kindes ausrichten – nicht an Quoten.“

https://afd-fraktion.sh/index.php/inhalte/pressemitteilungen/493-dr-frank-brodehl-inklusion-bleibt-ein-irrweg-den-wir-verlassen-muessen-allen-inklusionsquoten-zum-trotz

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