Die Folgen verfehlter Familienpolitik lassen sich nicht durch Einwanderung ausgleichen.

Daniel Günther sagt, dass jede deutsche Frau rechnerisch sieben Kinder bekommen müsste, wenn Deutschland kein Einwanderungsland werden, aber seinen Wohlstand trotzdem sichern wolle. Dr. Frank Brodehl, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

„Die demographische Entwicklung ist desaströs und hausgemacht, daher muss es sofort eine deutliche Umkehr in der Familienpolitik geben: Steuerentlastungen, Ehegattensplitting ergänzt um ein Familiensplitting und vor allem eine ideelle Förderung derjenigen, die sich bewusst für mehrere Kinder entscheiden. Durch die Betreuung und Erziehung ihrer Kinder leisten Eltern einen für die Gesellschaft existenzsichernden Beitrag, der gar nicht genug gewürdigt werden kann.

Daniel Günther vermengt unzulässigerweise Familienpolitik, Asyl und Einwanderung. Dies sind drei strikt voneinander zu trennende Themen. Im Asylrecht geht es um die zeitlich begrenzte Gewährung von Schutz. Für die gezielte Anwerbung qualifizierter Fachkräfte aus dem Ausland braucht es ein Einwanderungsgesetz, was die AfD seit Jahren fordert. Unter dem Deckmantel der Schutzgewährung Einwanderung über das Asylrecht zu betreiben ist hingegen unzulässig, die AfD lehnt das ab.“

Weitere Informationen:

KN-Artikel „Sieben Kinder von jeder deutschen Frau?“ vom 23. November 2018:

http://www.kn-online.de/Nachrichten/Schleswig-Holstein/Daniel-Guenther-loest-mit-Provokation-ueber-das-Kinderkriegen-Debatte-aus

https://afd-fraktion.sh/index.php/inhalte/pressemitteilungen/584-dr-frank-brodehl-die-folgen-verfehlter-familienpolitik-lassen-sich-nicht-durch-einwanderung-ausgleichen

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