Jamaika darf sich der Wiedereinführung der Vorschule nicht weiter verschließen.

Laut einer Studie des Instituts für Qualität im Bildungswesen erreichen immer mehr Grundschulkinder im Fach #Deutsch nicht einmal die Mindeststandards.

Jedes fünfte Kind verlässt die Grundschule, ohne richtig lesen und schreiben zu können. Eine Fortbildungsinitiative für Lehrkräfte und die bereits wieder eingeführte Schreibschrift sollen helfen.

Dr. Frank Brodehl, bildungs-politischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

„Wer in den ersten Schuljahren nicht die erforderliche Sicherheit im Lesen und Schreiben erwirbt, trägt diese kaum aufholbaren Defizite durch die gesamte Schullaufbahn mit sich weiter. Schwierigkeiten haben insbesondere diejenigen Schüler, die schon beim Schuleingang Sprachauffälligkeiten haben.

Nach gängiger Praxis werden Kinder jedoch ganz regulär eingeschult, selbst wenn ihnen von ärztlicher Seite Schulunreife attestiert worden ist. Bis vor wenigen Jahren wurde diesen Schülern entweder durch spezielle Förderschulen oder durch ein schulvorbereitendes Jahr in einer Vorschule geholfen.

Die AfD-Fraktion Schleswig-Holstein​ hat im Novemberplenum den Antrag gestellt, die bewährten und seinerzeit vorschnell geschlossenen Vorschulklassen an Grundschulen in Schleswig-Holstein wieder einzuführen.

Die Landesregierung muss sprach- und insbesondere lernauffälligen Schülern rechtzeitig helfen, das bedeutet, bereits vor dem Eintritt in die Grundschule. Es gilt jetzt an Grundschulen im Land schnellstmöglich die Vorschulklassen wiederzueröffnen, um den fortschreitenden Bildungsnotstand im Land abzustellen.“

https://afd-fraktion.sh/pressemitteilung/dr-frank-brodehl-jamaika-darf-sich-der-wiedereinfuehrung-der-vorschule-nicht-weiter-verschliessen/

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