Wir brauchen realistische Ziffernnoten für alle Schularten, nicht nur für Gymnasien

Dr. Frank Brodehl - Noten müssen realistisch sein

Der Philologenverband Schleswig-Holstein fordert eine realistische Benotung von Schulleistungen an Gymnasien. Derzeit würden zu gute Noten teilweise inflationär vergeben – was zu Problemen an den Hochschulen führe. Bildungsministerin Karin Prien schließt sich der Forderung des Philologen-verbandes an. Dr. Frank Brodehl, ist bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

„Ziffernnoten sind eindeutig, vergleichbar und ehrlich. Wenn sie realistisch vergeben werden, helfen sie den Schülern, die eigenen Leistungen realistisch einzuordnen. Dies gilt allerdings nicht nur für Gymnasien, sondern ebenso für Gemeinschafts- und Grundschulen. Alle Schüler haben Anspruch auf eine aussagekräftige und eindeutige Bewertung ihrer schulischen Leistungen.

Dass wir es mittlerweile tatsächlich mit einer teilweise inflationären Vergabe zu guter Schulnoten zu tun haben, zeigt sich unter anderem darin, dass auch in Schleswig-Holstein Ausbildungsbetriebe zusehends mangelnde Fähigkeiten ihrer Bewerber beklagen, insbesondere im Lesen, Schreiben und in den Grundrechenarten. Hoch-schulen bemängeln zudem ein allgemein sinkendes Leistungsniveau ihrer Studenten – jeder dritte Studienanfänger bricht ab.

Für die AfD-Fraktion ist klar: Schulnoten müssen dem tatsächlichen Leistungsvermögen der Schüler entsprechen und dieses wahrheitsgemäß widerspiegeln. Wir fordern daher, an allen Schularten aussagekräftige Ziffernnoten von 1 bis 6 sowie eine nach Schulart einheitliche Benotungsrichtlinie einzuführen.“

Weitere Informationen:
SHZ-Artikel „Ermahnung zu strengeren Noten“ vom 8. Januar 2019:

https://www.shz.de/regionales/kiel/bildungsministerin-karin-prien-fuer-strenge-abinoten-id22174202.html

https://afd-fraktion.sh/pressemitteilung/dr-frank-brodehl-wir-brauchen-realistische-ziffernnoten-fuer-alle-schularten-nicht-nur-fuer-gymnasien/

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