Greta Thunbergs Segeltörn: Nichts weiter als eine PR-Kampagne

„Greta Thunberg wird ihren eigenen Ansprüchen nicht gerecht – kein Wunder“

Greta Thunberg (16), Ikone der „Fridays for Future“-Bewegung, ist gestern gemeinsam mit ihrem Vater in Plymouth an Bord einer Hochseeyacht in See gestochen, um den Atlantik zu überqueren.

Ihr Ziel ist New York, wo sie im September am Klimagipfel der UN teilnehmen will. Wie die „taz“ jetzt berichtet, soll ihr Segeltörn mehr CO2-Ausstoß verursachen, als wenn sie in die USA geflogen wäre. Dr. Frank Brodehl, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

„Wasser predigen und Wein trinken – an dieses geflügelte Wort erinnert mich die Reise von Greta Thunberg nach New York.

Denn von anderen fordert Greta stets, auf Flugreisen zu verzichten, um CO2 einzusparen. Doch ihr eigener Segeltörn in die USA hat jetzt laut ‚taz‘ gleich mehrere solcher Fernflüge zur Folge: Um die hochseetüchtige Rennyacht, mit der Greta nach New York segelt, über den Atlantik zurückzuführen, müssen gleich mehrere Besatzungsmitglieder in die USA geflogen werden.
Wäre Greta die Einsparung von CO2 tatsächlich so wichtig, wie sie es seit Beginn ihrer „Fridays for Future“-Kampagne immer wieder äußert, hätte sie also mit dem Flugzeug nach New York reisen müssen. Dass sie das nicht getan hat, zeigt zweierlei: zum einen, dass Greta und ihren Managern eine gute PR-Show mehr wert ist, als die von ihr öffentlich vertretene Klimaschutz-Moral; zum anderen, wie weit Gretas Maximal-Forderungen in Sachen Klima von jeder Lebenswirklichkeit entfernt sind.

Das kann niemanden wirklich verwundern – schließlich handelt es sich bei Greta um einen Teenager. Die von ihr vertretene Programmatik ist dementsprechend nicht zu Ende gedacht, sondern lediglich ein Schwarz-Weiß-Modell, das alle Fakten ausblendet, die ihm zuwiderlaufen. Einer 16jährigen kann man das kaum vorwerfen. Dass jedoch die Politik sich diesem Modell bar jeder Vernunft bedingungslos anschließt, ist ein Skandal sondergleichen. Denn hier wird unter dem Etikett des vermeintlichen Klimaschutzes tatsächlich der Rückbau ganzer Industriezweige betrieben – ohne Rücksicht auf die absehbaren wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftspolitischen Auswirkungen.

Die AfD-Fraktion blendet dieses Auswirkungen nicht aus – und tritt deshalb den von Greta Thunberg und ihren Anhängern verbreiteten Weltuntergangs-Thesen auch weiterhin mit einer Politik der praktischen Vernunft entgegen.“

Weitere Informationen:

taz-Artikel „Gretas Törn schädlicher als Flug“ vom 15. August 2019

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